BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Jens Schlichting - ECPv6.7.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://jensschlichting.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Jens Schlichting
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Paris
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Paris:20250201T180000
DTEND;TZID=Europe/Paris:20250201T210000
DTSTAMP:20260501T220442
CREATED:20250201T170012Z
LAST-MODIFIED:20250119T184728Z
UID:796-1738432800-1738443600@jensschlichting.de
SUMMARY:Tonfilm und Stummfilm mit Jens Schlichting - Filme der neuen Sachlichkeit
DESCRIPTION:Gendertrouble in der Weimarer Republik: „Mädchen in Uniform“ und „Ich möchte kein Mann sein“\nIn den 1920er Jahren kam\, ohne dass der Begriff schon verwendet wurde\, die Genderthematik erstmals auf. Travestien spielten den Wechsel von Geschlechterrollen in Komödien durch\, und vorsichtig wurden auch die Lust und Nöte gleichgeschlechtliche Liebe thematisiert. \nMit den beiden Filmen ICH MÖCHTE KEIN MANN SEIN und MÄDCHEN IN UNIFORM schlägt das Programm einen Bogen vom Anfang der Weimarer Republik hin zu ihrem Ende. \nDie Filmwissenschaftlerinnen Karola Gramann und Heide Schlüpmann stellen in Filmeinführungen und Publikumsgesprächen die Filme\, die Thematik und die historischen Hintergründe vor. \nMädchen in Uniform \nDEU 1931 R: Leontine Sagan. D: Hertha Thiele\, Dorothea Wieck\, Gertrud de Lalsky\, Erika Mann. 83 Min. FSK: 12 \nDie 14jährige Halbwaise Manuela von Meinhardis kommt an ein Stift für höhere Töchter in Potsdam\, in eine militärisch durchorganisierte Welt strengster preußischer Disziplin. Die Lehrerinnen sind rigoros im Umgang mit den jungen Frauen. Einzig Fräulein von Bernburg versucht\, den Schülerinnen auch eine Freundin zu sein – ein Lichtblick für Manuela\, die sich nur schwer dieser Welt ohne Wärme und Liebe unterordnen kann. Aus schwärmerischer Zuneigung wird Verliebtheit. Ausschließlich weiblich besetzt\, beschreibt der Film das Leben im Internat als Metapher auf die vernichtende Macht des preußischen Disziplin- und Unterordnungsgeistes. \nMÄDCHEN IN UNIFORM war eine der ersten filmischen Auseinandersetzungen mit lesbischer Liebe. 1933 von den Nazis verboten\, wurde der Film international ein großer Erfolg\, insbesondere wegen der hervorragenden darstellerischen Leistungen. \n  \nIch möchte kein Mann sein \nDEU 1918. R: Ernst Lubitsch. D: Ossi Oswalda\, Ferry Sikla\, Curt Goetz. 44 Min. Stummfilm mit Livemusik. FSK: 0 \nDie rebellische Ossi trinkt\, raucht und spielt Poker. Dr. Kersten soll dem jungen Mädchen damenhaftes Verhalten beibringen\, doch Ossi kontert die Erziehungsversuche mit einem gewagten Rollenwechsel: Sie lässt sich beim Herrenausstatter mit Frack und Zylinder einkleiden und besucht als Mann ein Nachtlokal. Dort trifft sie den ahnungslosen Kersten\, mit dem sie sich den männlichen Vergnügungen hingibt. Dabei kommen sich beide näher. \nLubitsch spielt mit der Travestie; wie immer ist sein Thema auf der Ebene des subversiven Blicks auf die Geschlechterverhältnisse\, Sexualität und Erotik angesiedelt. \nEin Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden. \n 
URL:https://jensschlichting.de/event/tonfilm-und-stummfilm-mit-jens-schlichting-filme-der-neuen-sachlichkeit/
CATEGORIES:Stummfilm
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://jensschlichting.de/wp-content/uploads/2025/02/IMG_C0F8E1075B88-1.jpeg
END:VEVENT
END:VCALENDAR